Solingen ist Deutscher Meister
Schiedsrichtermannschaft eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg
Am 23. Juni 2007 belegte die Fußballmannschaft unserer Schiedsrichtervereinigung beim Turnier in Hilden auf der BSA Bandsbusch den ersten Platz. Allerdings trägt das Turnier lediglich den Titel "Inoffizielle Deutsche Meisterschaft für Schiedsrichterfußballmannschaften".
Dennoch war die Freude übergroß. Sowohl bei der Mannschaft als auch allen voran bei "Meistertrainer" Toni Pisaniello.
Die Mannschaft wurde im Jahre 2006 bereits Sieger des FVN Senioren Masters. Am 10. Juni diesen Jahres holte sodann die JSR-Auswahl der Schiedsrichter den gleichen Titel im Juniorenbereich. Nun folgte mit der "Deutschen Meisterschaft" der bislang größte Erfolg, bei dem sich mit anderen 19 Auswahlteams aus dem gesamten Bundesgebiet erfolgreich gemessen werden konnte. Die hoffentlich erfolgreiche Titelverteidigung ist im nächsten Jahr in Brandenburg zu vollbringen.
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Das 18. Hallenmasters fand am 07.01. + 08.01.06 in Neuss statt.
And the Winner is S O L I N G E N
Unsere starke Mannschaft hat sich nicht nur in den Gruppenspielen als Gruppensieger mit 16 Punkten eindruchksvoll durchgesetzt.
Auch die anschließenden Finalspiele wurden erfolgreich gestaltet. Das Enspiel wurde im Siebenmeterschießen gegen den mehrfachen Sieger Duisburg erfolgreich beendet.
Somit hat sich unsere junge Mannschaft erstmalig in die lange Siegerliste eintragen können. Ein Dank gilt auch dem neuen Trainer Toni Pisaniello sowie seinem Co-Trainer Mevlüt Cataldere, die die Mannschaft hervorragend eingstellt hatten.
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Detaillierte Spielberichte zum gewonnenen FVN-Masters 2006
Der Auftakt
Gleich im ersten Spiel lief es für die Solinger Mannschaft zunächst alles andere als rund. Unzählige „hundertprozentige“ Torchancen wurden ausgelassen. Und so musste sogar etwa 5 Minuten vor Schluss das 0:1 hingenommen werden. Erst in den letzten beiden Minuten des Eröffnungsspiels gelangen gleich zwei Treffer zum 2:1 Endstand. Dies sprach für die einmalige Moral der Truppe, die sich später auszahlen sollte: „Niemals aufgeben!“ Die Spieler zeichneten sich dadurch aus, dass sie ein harmonisches Team bildeten – angeführt von ihrem glänzend aufgelegten Spielführer Andreas Scheuren.
Das Spiel mit den eigenen Nerven
Im zweiten der 6 Vorrundenspiele wurden sogar zwei Punkte abgegeben. Wie sich im Rückblick erst sagen lässt, waren es die einzigen - zum Glück . So musste man sich gegen die Mannschaft aus dem Kreis 6 Kempen Krefeld nach einer 3:1 Führung schließlich mit einem 3:3 zufrieden geben. Nach diesem Verlauf der ersten beiden Gruppenspiele war an den Turniersieg nicht zu denken. Im dritten Spiel erst fand die Solinger Mannschaft zu Ihrer Form. Der spätere Finalgegner aus Kreis 9 Duisburg/ Mülheim/ Dinslaken wurde auch schon in der Vorrunde nur knapp allerdings innerhalb der regulären Spielzeit mit 1:0 geschlagen. Die Leistung dieser Partie war die vielleicht beste der Mannschaft während des gesamten Turniers. Der Teamchef der Solinger Auswahl, Jungschiedsrichteransetzer Toni Pisaniello, hatte gemeinsam mit seinem Team-Manager, Schiedsrichterlehrwart Mevlüt Cataldere, nicht nur in diesem Spiel die Mannschaft hervorragend eingestellt. Pisaniello, der zuvor schon die Mannschaft für das Turnier selber zusammengestellt hatte, avancierte während des Turniers mehr und mehr zum Vater des Erfolges.
Die übrigen Gruppenspiele
In den übrigen Gruppenspielen bewiesen die Spieler ihre individuelle Klasse und boten nicht nur technisch überragenden Fußball. In der nächsten Begegnung wurde die Mannschaft aus dem Kreis 12 Essen Süd/ Ost phasenweise vorgeführt. 9:1 lautete der verdiente Endstand. Am Morgen des zweiten Turniertages wurde die Auswahl des Kreises 11 Rees/ Bocholt mit einem 5:0 „geweckt“... . Alte Schwächen der Solinger Mannschaft offenbarten sich dann allerdings wieder in der letzten Vorrundenbegegnung gegen die Truppe des Kreises 7 Moers. Zwar kam man zu einem im Ergebnis klar lautenden 4:2 Sieg. Dieser stand aber phasenweise auf ziemlich wackeligen Beinen, da man den Gegner einige Male geradezu dazu einlud, ein Tor zu erzielen.
Das Viertelfinale
Zur schließlichen Finalteilnahme gehörte auch das so oft zitierte "Glück des Tüchtigen": Denn nach der Vorrunde hieß der Gegner im Viertelfinale Kreis 13 Essen Nord/ West – und damit niemand geringerer als der Vorjahressieger. Wie gegen Krefeld verspielte unsere sehr junge Mannschaft erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung. Beim Stande von 2:2 musste etwa 30 Sekunden vor Schluss auch noch eine 2-Minuten Strafe hingenommen werden. Aus dem Freistoß für die Gegner direkt vor dem Solinger Tor ergab sich im direkten Gegenzug für unsere Mannschaft - durch unseren excellenten Stürmer Serkan Gürdere - eine Kontermöglichkeit, bei der er den Ball etwa an der Mittellinie kurz vor zwei gegnerischen Feldspielern und zugleich am herausgelaufenen gegnerischen Torwart vorbeispitzeln konnte. Mit den Schlusssekunden rollte der Ball auf das leere Tor zu und erreichte es noch kurz vor dem Ertönen der Schlusssirene. Endstand 3:2 – Halbfinale!
Halbfinale
In der Vorschlussrunde bekam es unsere Mannschaft erneut mit der Auswahl aus Moers zu tun. Diese agierten diesmal wesentlich aufgeräumter als noch bei dem 4:2 im letzten Gruppenspiel. Aus einer der diszipliniertesten Leistungen der Solinger Mannschaft während des gesamten Turniers entsprang ein verdienter aber auch glücklicher 1:0 Sieg.
Finale
Wieder führte Solingen mit zwei Toren und wurde dann für sich selber gefährlich. Eine Unkonzentriertheit – in einem Finale stets bestraft – führte zum 1:2 Anschlusstreffer der Gegner und damit fand das Team aus Kreis 9 Duisburg/ Mülheim/ Dinslaken wieder zurück ins Spiel. Nun begann die turbulente Schlussphase: Nachdem man beim Stande von 2:0 bereits eine Zeitstrafe hatte hinnehmen müssen, zeigte die Hallenuhr im Countdown 1:53 Min. an, als noch ein weiterer Solinger Spieler das Feld für zwei Minuten verlassen musste!
Die verbleibende Zeit musste also mit insgesamt zwei Feldspielern weniger überstanden werden. Das machten die Spieler hervorragend und bewiesen trotz Ihres jungen Alters eine gewisse Abgebrühtheit. Diese Zeit wurde überstanden - bis 32 Sekunden vor Abpfiff: Derselbe Spieler, der nicht einmal eine Minute zuvor von der "Strafbank" zurückgekehrt war, leistete sich ein weiteres verwarnungswürdiges Vergehen und sah folgerichtig von Schiedsrichter Marc Seemann die Rote Karte: Also wenige Sekunden vor Schluss Freistoß für den Gegner vor dem Solinger Tor und erneut zwei Solinger Feldspieler gegen vier Duisburger!
Es kam, wie es kommen musste: Der Favorit aus Duisburg nutzte die Gelegenheit bereits binnen weniger Sekunden, spielte die verbliebenen Solinger Feldspieler geschickt aus und erzielte so rund 10 Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich zum 2:2: Neunmeterschießen! Nachdem der erste Solinger Schuss vom Duisburger Torhüter gehalten worden war, stieg eine böse Ahnung auf. Doch der reaktionsstarke Solinger Torwart Sammy Hakiri machte es seinem Kollegen zwei Schüsse später nach und parierte einen Neunmeter der Duisburger. Nun stand es erneut unentschieden. Wieder einmal hatte die Truppe Moral bewiesen. Der nachfolgende Solinger Schütze verwandelte und sein Duisburger Kollege verschoss. Den alles entscheidenden Elfmeter verwandelte dann ganz sicher der Routinier im Team, Kapitän Andreas Scheuren, und sicherte somit der Mannschaft und sich den lang ersehnten Turniersieg für Solingen.
Weitere Informationen:
- Ergebnisse von den Platzierungsspielen und die Vorrundentabellen finden Sie im FVN-Service-Center (http://www.fvn.de/ergbfvn_show.html?ergb_id=41) oder komplett unter http://kreis5.fvn.de/schiedsrichter_sonstiges.html
- In der FVN.de-Bildergalerie (http://galerie.fvn.de/cpg132/thumbnails.php?album=28 ) sind weitere Fotos abgelegt
(Link zum JPG-Download: Masterssieger-2006.jpg
(2 MB)
Die Sieger (von links nach rechts):
stehend:
KSO Valentino Usein, VSO Jürgen Kreyer, Teamchef Toni Pisaniello, Danny Kluczny, Robert Küll, Serkan Gürdere, David Sütterle, Björn Sträßer, FVN-Präsident und Schirrmherr Walter Hützen, Kreisvorsitzender des Kreises 5 Hermann-Josef Koch
sowie kniend: Philipp Hombach, Mehmet Karakus, Hakan Yildirim, Sammy Hakiri, Andreas Scheuren und Daniel Lipphardt
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