Der Betriebsleiter als Rechtsaußen
Das Leistungsvermögen der über 40-jährigen Spieler nimmt gegenüber der jüngeren Ü32 deutlich ab. Vor allem körperlich lassen die Spieler nach. Schnelligkeit und Robustheit sinken. Aus diesem Grund ist es gerade für die Vereine interessant, ihren alten, aber auch neuen Mitgliedern möglichst gleichaltrige Konkurrenzen zu ermöglichen. Kaum etwas ist reizvoller als sich auf gleichem Niveau zu messen, gleichzeitig die Zipperlein des Anderen aber zu verstehen und darauf Rücksicht zu nehmen. Das oft gefürchtete „Hineingrätschen“ in Zweikämpfen ist untersagt. Feststehende Regeln gibt es jedoch nicht. Vielmehr sind die Regeln im allgemeinen modifizierbar und befinden sich in einem laufenden Prozess der immer besser werdenden Anpassung. Doch auch wenn die ersten Zipperlein bereits den darauf folgenden weichen - eins bleibt immer gleich: Das Gefühl für den Ball. Auch in der Ü40 kann daher guter Fußball gespielt werden, oft auf verkleinerten Spielfeldern. Das Interesse an dieser Altersklasse ist daher in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Für die Vereine birgt dies den Vorteil, dass eine Altersklasse, die in der Vergangenheit oft schwer für Sport zu motivieren war, dem Verein verbunden bleibt und gleichzeitig selber davon profitiert. Gespielt werden vornehmlich Turniere, oder kleine Meisterschaftsrunden. Der Ligabetrieb dagegen fällt weg, damit zugleich auch die regelmäßige Verpflichtung. Bei einer Altersklasse, die mitten im Beruf steht und zumeist Familie hat, wird dies als großer Vorteil empfunden
Am 16.03.2010 wird es einen Workshop zur Umsetzung von Minispielrunden im Kreis 2 geben.Alle interessierten Vereine sind schon jetzt herzlich eingeladen.